Briefe – Schreiben – Briefeschreiben

„Im Brief vermag man die Abgeschiedenheit zu verleugnen und gleichwohl der Ferne, Abgeschiedene zu bleiben.“ (Adorno, „Über Walter Benjamin“, 1970, S. 83) Ich dachte mir, ich muss hier ja auch mal ein Adorno-Zitat bringen. Obwohl ich gerade eine Luhmann-Zitatesammlung lese und entsprechend genügend schärfere Munition hätte. Apropos Munition: Cory Doctorow hat eine sehr umfassende Analyse (u.a.) des State of the Autoindustrie geschrieben, aus der man sehr viel lernen kann. Etwa: … Mehr

SS23/W11: Arbeitsbücher, Ortsnamen und eine kurze Gefühls-Umfrage

Solange man die Soziologie nicht zurate zieht, neigt man dazu, Attributionsambivalenzen für das Ergebnis von Gefühlslagen zu halten. (Dirk Baecker, „Wozu Gefühle“) Diese Woche ist sehr voll. Und das, obwohl es Sommer ist und aufs Ende des Semesters zugeht. Ja, mei … Immerhin gibt es dann einige Prokrastinationsmöglichkeiten, um den ganzen Prüfungsvorbereitungen und -arbeiten aus dem Weg zu gehen. Arbeitsbuch Im Zuge meiner Recherche zu den Briefen sichte ich auch … Mehr

Briefe Digitalisieren

Nachdem ich die alten Familienbriefe von 1953/54 ganz gerne digital verfügbar hätte, muss ich mich an den Scanner setzen. Die erste Frage ist: Wie bereite ich das auf, sodass ich es auch softwaregestützt auswerten kann? Und daran anschließend: Welche Software will ich überhaupt verwenden? Das Folgende ist dabei eher als Notiz für mich bzw. methodischer Überblick für meine Hausarbeit zu verstehen – nicht als Tutorial oder Anleitung, auch wenn ich … Mehr

SS23/W07: Erbschaften, Briefe und Lizenzen

Was ich sehe als Verantwortung, ist zunächst einmal das handwerklich Saubere. Das heißt: nur Bücher zu zitieren, die man selber gelesen hat, und klar und genau zu denken, soweit man das fertigbringt. (Luhmann, Archimedes und wir, 115) Ein Heimaturlaub ist schön und unterhaltsam, weil man hier immer jemanden besuchen, etwas aufräumen oder einfach in alten Sachen wühlen kann. (Sowas führt dann zu glücklichen Zufällen wie dem Fund alter Briefwechsel.) Oder … Mehr

SS23/W04: Ein Käfer, ein Brief – und was ist eigentlich Religion?

„Im Erziehungssystem muß die Kontingenzformel Lernziele vorgeben – sei es in der Form eines an Inhalte gebundenen Bildungskanons, sei es in der Form des Lernens von Lernfähigkeit; und dabei muß ausgeschlossen werden oder ungenannt bleiben, daß man in der Schule auch anderes lernt, zum Beispiel Gewöhnung an Stumpfsinn oder: daß es im Leben mehr auf Täuschung als auf Fleiß ankommt.“ (Luhmann, Die Religion der Gesellschaft. H.v. DS.) Übers Wochenende blieb … Mehr

SS23/W02: Pendelei und Liebesbriefe

»Die Autorität der Quelle mit all den erforderlichen sozialstrukturellen Absicherungen (Schichtung, Reputation) wird entbehrlich, ja durch Technik annulliert und ersetzt durch die Unbekanntheit der Quelle.« (Luhmann, GdG, S. 309) Es war eine kurze Woche: Dienstagfrüh nach Jena für Emotionsgeschichte, affektiver Kapitalismus, eine Vorab-Sitzung von „Religion und Sozialismus“ und Geschlecht und Eigentum. Den Donnerstag verpasse ich, um die wirklich unfassbar lange Fahrt nach Tübingen mit einer Übernachtung in Nürnberg zu „verkürzen“. … Mehr

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