Gazpacho und fermentierte Gazpacho

Wenn der Appetit der Hitze zum Opfer fällt, wird es bei mir Zeit für Gazpacho: Die geht immer rein, ist nahrhaft und lecker. Außerdem kühlt sie als kalte Suppe Magen und Gemüt.

Mein Standard-Rezept ergänze ich hier um eine fermentierte Variante, für die man mindestens 15 Tage Reifezeit einplanen sollte.

Gazpacho

Die klassische, ungegarte, kalte Variante.

Zutaten

  • 1 kg Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Paprika (rot oder grün)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL geräucherte Paprika
  • 3 EL Weinessig
  • 300 ml Wasser
  • 100 g trockenes Weißbrot

Garnitur: 4 EL gutes Olivenöl, etwas Gurke und Paprika zum Bestreuen. Wahlweise auch angeröstete Wurst oder Weißbrotwürfel.

Zubereitung

Gemüse im Thermomix auf Stufe 10 oder in einem Standmixer oder mit dem Rührstab fein mixen, ein bisschen Gurke und Paprika beisetstellen als Garnitur. Gewürze und eingeweichtes Brot zugeben und nochmals mixen, bis die Konsistenz passt. Am Ende das Olivenöl unterrühren. Kalt stellen, nach frühestens 2h garniert servieren.

Fermentierte Gazpacho: Die Vorbereitung

Fermentierte Gazpacho

Will man das ganze aromatischer, leicht milchsauer und intensiver, kann man die Zutaten auch fermentieren.

Zutaten

wie oben.

Zubereitung

Alle Zutaten in Stücke schneiden und wiegen. In eines oder mehrere Gärgefäße geben, 2% des Gemüsegewichts in Salz einrühren und stehen lassen, damit das Gemüse Wasser zieht. Nach einem Tag ggf. mit 2%iger Salzlösung aufgießen, falls das Gemüse nicht voll bedeckt ist. Gärgewichte oder wassergefüllte Gefrierbeutel drauf, damit alles unter Wasser ist. Je nach Temperatur 15-20 Tage stehen lassen, dann fein pürieren und durch ein Sieb passieren. In den flüssigen Bestandteil eine aufgeschnittene Chilischote einlegen und alles 1 Tag kühl stellen.

Mit der „Gazpacho-Hotsauce“ kann man dann den jeweiligen Teller würzen. Alternativ mit kaltem Wasser verdünnen, wenn es weniger heftig sein soll.

Garnieren, servieren. Guten Appetit!

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