Lektürenotizen Q3/2025: Vom Maghreb zum deutschen Buchpreis

Und schon wieder endete ein Quartal! Ein paar dieser Lektüren fielen schon in den Oktober, aber ich kam wegen der Frankfurter Buchmesse und anderem nicht dazu, die Rezensionen hier (wie schon im Q1 und im Q2) zu rebloggen. Die Lektüren waren geprägt von der Marokko-Reise und ansonsten eher „zufällig“, also vom Sub meiner Freundin. Kochen im falschen Jahrhundert Kochen im falschen Jahrhundert by Teresa Präauer My rating: 3 of 5 … Mehr

Lektürenotizen Q2/2025: Von Afrika bis Norddeutschland

Wie im letzten Quartal auch: Ich sammle hier meine Lektürenotizen aus Goodreads. Außerdem gab es diesen BBC-Artikel über „creative bibliotherapy“ – die Idee, dass man durch Fiction-Genuss so eine Art therapeutischen Effekt erzielen könne. Warum ist das nötig? Naja: Considering the shortage of affordable mental health services in many countries, the idea that fiction can offer support is appealing. Sure thing. Die Fiction richtet, was ein kaputtgespartes Gesundheitssystem nicht mehr … Mehr

Lektürenotizen Q1/25: Illouz, Latronico, Anna Burns u.a.

Ich habe nach 11 Jahren meinen Goodreads-Account reaktiviert. Spannend, was ich damals gelesen habe und was sich noch auf meiner „want to read“-Liste findet. Und interessant, wie viele Buchbranchen-Menschen dort noch aktiv sind. Warum jetzt wieder Goodreads? Im Sabbatical hatte ich wenig „neben der Reihe“ gelesen (wobei: auch gar nicht soooo wenig), sondern vor allem Zettel aus Fachliteratur und Quellen produziert. Seit Ende des Studiums kommen aber kaum noch Lektürenotizen … Mehr

Kurzrezension: „Tarot“ (US-Horrorfilm, 2024)

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Tarot-Guide.de. Das Tarot spielt in der Popkultur immer wieder eine (meist kleine) Rolle, ganz besonders in Genres, die sich mit dem Unheimlichen, Verborgenen, Mysteriösen befassen. Dezidierte „Tarot-Horrorfilme“ gibt es aber nicht viele. Umso spannender, dass 2024 gleich mehrere filmische Interpretationen entstanden: Einerseits die koreanische Serie „Tarot“, andererseits ein ebenfalls einfach „Tarot“ genannter US-amerikanischer Horrorfilm. Um diesen geht es hier. Handlung und Charaktere Achtung! Die folgende … Mehr

Kurzrezension: I love Dick (Chris Kraus)

Zunächst mal vorweg: Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, oder besser: Es liest sich gut, aber ich fand manches schwer zu „verstehen“ (in einem inhaltlichen, „hermeneutischen“ Sinn). Das liegt weniger an den diversen essayistischen Exkursen in die Postmoderne (Baudrillard! Deleuze!), die kann man ganz gut überfliegen bzw. ignorieren (von den Schizophrenie-Analysen abgesehen, die sind m.E. wichtig). Eher schon liegt es an der geringen Dichte äußerer Handlung: Das meiste … Mehr

Etwas Abstraktes.

Kurzrezension Luc Ciompi/Elke Endert: „Gefühle machen Geschichte“

Luc Ciompi, Elke Endert: „Gefühle machen Geschichte. Die Wirkung kollektiver Emotionen – von Hitler bis Obama“, 272 Seiten, ISBN: 978-3-525-40436-2, Vandenhoeck & Ruprecht, 2011 tl;dr: Wie funktionieren Gefühle in Gesellschaft, Geschichte und Kommunikation? Diese Frage lässt sich m.E. nicht hinreichend klären, wenn man aus Evolutionsbiologie, Psychologie und Neurologie ein Modell zusammenwirft, das Gefühle als Energien und Motoren der Geschichte versteht. Genau das versucht der Band „Gefühle machen Geschichte“ leider. Eine Kritik … Mehr

Kurzrezension: „Annie Besant: Weisheit und Wissenschaft“ (Muriel Pécastaing-Boissière)

Muriel Pécastaing-Boissières Annie-Besant-Biographie ist prinzipiell sehr lesenswert. Leider gilt das für die deutsche Ausgabe nur eingeschränkt. Positives: Kurz, knackig und schlüssig Zunächst zum Positiven: Das Buch (englischer Titel: „Annie Besant. Struggles and Quest“) schließt, wenn man bislang vor allem einzelne Articles gelesen hat, einige Lücken. So war mir z.B. trotz vieler Lektüren nicht klar, dass Besant Gandhi schon in den 1890er Jahren getroffen hatte, wie ihre Karriere bei der Secular … Mehr

Rezension: „Warum Liebe weh tut“ von Eva Illouz

tl;dr: Wer sich mit der romantischen Liebe in der Spätmoderne beschäftigen möchte, findet hier einen soliden ersten Ansatzpunkt und viele theoretische Anknüpfungspunkte. Wer sich für soziologische Analysen begeistern kann, findet gute Unterhaltung. Insgesamt keine Pflichtlektüre, aber lohnenswert. (Ansonsten hätte ich vermutlich auch keine Lust gehabt, meine Gedanken hier so breit auszuwalzen.) Eines vorweg: Das vorliegende Buch ist eine soziologische Arbeit. Es ist kein Ratgeber und auch keine populärwissenschaftliche Artikelsammlung, sondern … Mehr

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