Hospizarbeit für ein Projekt: Ein paar Gedanken übers Aufhören

Bekanntermaßen co-administriere ich seit 2015 das Infoportal digital-danach.de, rund um digitalen Nachlass, Trauer im Online-Zeitalter etc. Recht offensichtlich passiert dort seit ca. 2020 nicht mehr allzuviel. Irgendwann haben wir die Startseite von einer dynamischen „neueste Artikel“ auf eine statische Seite umgestellt. Damit sind klar vom Anspruch abgerückt, immer die aktuellsten Entwicklungen zu dokumentieren; das wurde einfach zu viel Arbeit und brachte irgendwie zu wenig ein (monetär, emotional, intellektuell). Weshalb ich … Mehr

Flächen- und Energiebedarf verschiedener Haushaltsgrößen (Deutschland

Energieverbrauch ist ja jetzt politisch, und da ich gerade über eine Pressemitteilung von Destatis stolperte, die mich zum Nachdenken zwang, teile ich kurz meine vorläufigen Ergebnisse. Vielleicht interessiert das Rechenspiel ja noch jemanden. Pressemitteilung: Alleinlebende verbrauchen 38 % mehr Wohnenergie als der Pro-Kopf-Durchschnitt aller Haushalte Das muss man kurz sacken lassen. In Langform lautet das: WIESBADEN – Die stark gestiegenen Energiepreise belasten besonders in der Heizperiode viele Haushalte in ganz … Mehr

Vorsorge als Verfügbarmachung (Resonanzreflexion)

„Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte dafür, daß die moderne Gesellschaft ihre Zukunft tatsächlich in der Form eines gegenwärtigen Risikos perzipiert.“ (Niklas Luhmann: „Die Beschreibung der Zukunft. In: Beobachtungen der Moderne, 1992, S. 145) Seit über 6 Jahren, seit dem Start von digital-danach.de, befasse ich mich mit Fragen der Vorsorge. Das fing als recht spezifisches Interesse am Thema digitaler Nachlass an: Was passiert mit meinen Daten, Werken, Aktivitäten und Kontakten, wenn ich … Mehr

„Warum Liebe weh tut“ von Eva Illouz

tl;dr: Wer sich mit der romantischen Liebe in der Spätmoderne beschäftigen möchte, findet hier einen soliden ersten Ansatzpunkt und viele theoretische Anknüpfungspunkte. Wer sich für soziologische Analysen begeistern kann, findet gute Unterhaltung. Insgesamt keine Pflichtlektüre, aber lohnenswert. (Ansonsten hätte ich vermutlich auch keine Lust gehabt, meine Gedanken hier so breit auszuwalzen.) Eines vorweg: Das vorliegende Buch ist eine soziologische Arbeit. Es ist kein Ratgeber und auch keine populärwissenschaftliche Artikelsammlung, sondern … Mehr

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