Ranking der Veranstaltungen des WS 2024

[A] fact about lists known since antiquity: they make it possible to manage information one does not understand — possibly producing new information as a result. (Elena Esposito, „Artificial Communication“) Wie schon zum ersten und zweiten Semester, soll es auch zum dritten ein Ranking geben. Abschließend werde ich demnächst auch noch einen Gesamtüberblick aller Seminare, Vorlesungen etc. schreiben. [Update: hier.] Ich habe (inklusive der Klausurtagung in Siegmundsburg und der Musiksoziologie-Koferenz … Mehr

Rezept: Spekulatius-Mascarpone-Dessert mit Himbeeren („Einhorn-Lasagne“)

Am Ende der Saison wartet noch viel Spekulatius auf den Verzehr? Kein Problem. Wer sich an ein bisschen weihnachtlichem Zauber nicht stört, kann den Spekulatius weiterverwenden. Dafür bietet sich eine Auflaufform an, in die man einigermaßen glatt die Spekulatius auslegen kann, sodass sie eine latente Trennschicht ergeben. Zutaten (für ca. 250–300g Spekulatius) 1 Becher Sahne 1 Becher Quark 1 Becher Mascarpone 30g Ahornsirup 70g Zucker 1 Päckchen Vanillzucker 200g Himbeeren … Mehr

WS24/15: Das Ende der Präsenz

“Ambient music should not have any direction — it should remain ambiguous and incomplete.” (Phew) Ein bisschen merkwürdig ist das schon immer im (leeren) IC nach Jena. Pünktlich zur Abfahrtszeit sind alle relevanten Parteien vor Ort, inklusive dem Zug; man fährt dann pünktlich los, auf einer scheinbar leeren Strecke, und tuckelt vor sich hin; und dann ist man plötzlich 5-10 Minuten verspätet, obwohl man nirgends merklich Zeit verliert, weder auf … Mehr

WS24/14: Meinungsvielfalt, Politik und viel Mythos

Wer das Leben liebt, liest nicht. [D]er Zugang zum künstlerischen Universum ist mehr oder weniger für jene reserviert, die ein wenig die Schnauze voll haben. (Michel Houellebecq, „Gegen die Welt, gegen das Leben“) Das Semester springt seinem Ende entgegen. Das wird auch aus der dieswöchigen Themenwahl deutlich: Ich war nicht in Jena und habe dort auch nur ein Seminar verpasst — alles andere entfiel. Ich bin gerade gar nicht böse; … Mehr

Rezension: The Sinking City (Videospiel)

The Sinking City (TSC) ist ein cthuloides Open-World-Ermittlungsspiel in einer überfluteten Stadt. Der Titel befindet sich schon seit vielen Monaten in meiner Steam-Library, aber ich hatte zu viel anderes um die Ohren. Zum Glück, denn gerade wird das Spiel wohl umfassend gepatcht — und die bisherigen Spielstände sind nur noch einige Monate nutzbar: We are happy to announce that the latest version of the Sinking City is out now on … Mehr

Warum sind Spam- und Scam-E-Mails eigentlich so schlecht?

Ich bekomme auf verschiedene Adressen zig Spam- bzw. Scam-Mails pro Tag. Verschiedene Spamfilter sortieren sie aus. Aber mich hat etwas verwundert … Meine Beobachtung Ab und an gucke ich aber in die Junk-Folder, z.B., weil ich befürchte, dass etwas falsch positiv eingestuft wurde. Und dabei fällt mein Blick auf in jeder Hinsicht schlechte Mails: Grammatik und Rechtschreibung sind teils unterirdisch, bis zur Unverständlichkeit. Die Semantik ist oft nicht erkennbar — … Mehr

WS24/13: Leere ICs, Streikbruch, 30 Coins und „Triggerpunkte“

Der Schnellere kann zwischendurch etwas anderes tun. (Luhmann, Soziale Systeme, S. 76) Der IC Jena/Nürnberg bzw. Nürnberg/Jena ist jedes Mal leer. Also nicht nur „angenehm unterbesetzt“. Sondern wirklich leer. Ich war jetzt schon mehrfach der einzige Fahrgast im Großraumbereich. Das ist natürlich herrlich — man kriegt immer mindestens 32 Sitze für sich allein. Aber es deutet nicht auf ausreichende Nachfrage hin, dass der Zug dauerhaft im Programm bleibt … Außerdem … Mehr

WS24/12: Was kommt in die Master-Arbeit?

Ich muss gestehen, dass ich nach Covid und der Weihnachtspause irgendwie noch nicht wieder so ganz an der Uni angekommen bin. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Studium ja ziemlich bald vorbei ist und die Tage gezählt sind: Je Veranstaltung kommen noch 3 Sitzungen, und das war’s dann. Vielleicht suche ich mir für kommendes Semester noch 1-2 Blockseminare raus, wenn es etwas Interessantes gibt. Aber meine „Scheine“, wie man … Mehr

Form und Medium bei Luhmann: Ein Schneespaziergang und eine Klaviersonate zur Illustration

Die Form-Medium-Theorie, die Niklas Luhmann (inspiriert durch u.a. Fritz Heider und George Spencer Brown) gerne verwendet, bereitet immer wieder gewisse Verständnisprobleme. Ich versuche mich daher hier (auch als Vorarbeit zu einem Kapitel meiner MA und einem Essay) an zwei Beispielen. Alice in the snow Beim Schneespaziergang beobachten wir als Medium — wen überrascht’s — den Schnee, der aus Schneekristallen besteht. Diese Kristalle, die Elemente des Schnees, sind miteinander „gekoppelt“: sie … Mehr

WS24/11: Der letzte lange Jena-Abschnitt, Homöopathie und Stipendien

Die Sprache spielt nur mit sich selbst. Ihre reine Form ist das Schwatzen. […] Wenn man ihren inneren Möglichkeiten gehorcht, und nur so, erzeugt man große Gedanken. (Luhmann, GdG, Bd. II, 994f) Insgesamt fällt es mir nicht besonders schwer, wissenschaftliche Texte zu fabrizieren. Eine der größten Herausforderungen dabei finde ich den Wechsel zwischen „Lesen“ und „Schreiben“. Das ist eigentlich verwunderlich, denn „Lesen“ bedeutet ja auch immer Notieren, Exzerpieren, Zetteln, also: … Mehr

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