Aussprache und Betonung „Kaffee“: Kafee oder Kaffe? Kaff-e oder Café? [ˈkafe] oder [kaˈfeː]?

Dieser Tage kam das Gespräch auf die Frage, wie man eigentlich Kaffee richtig ausspricht. Der Artikel über die Aussprache von Creme kommt regelmäßig ganz gut an, daher dachte ich mir, ich trage hier mal ein paar Recherchenotizen zusammen. [Anm.: Zum Rezept für Kaffee-Kombucha geht es hier entlang.] Welche Aussprachen von „Kaffee“ gibt es? Nun gibt es ja bekanntermaßen zwei Ausspracheweisen: „Kaffee“ mit Betonung auf dem kurzen a ([ˈkafe]) , und wie … Mehr

SS23/W04: Ein Käfer, ein Brief – und was ist eigentlich Religion?

„Im Erziehungssystem muß die Kontingenzformel Lernziele vorgeben – sei es in der Form eines an Inhalte gebundenen Bildungskanons, sei es in der Form des Lernens von Lernfähigkeit; und dabei muß ausgeschlossen werden oder ungenannt bleiben, daß man in der Schule auch anderes lernt, zum Beispiel Gewöhnung an Stumpfsinn oder: daß es im Leben mehr auf Täuschung als auf Fleiß ankommt.“ (Luhmann, Die Religion der Gesellschaft. H.v. DS.) Übers Wochenende blieb … Mehr

SS23/W03: Von Tübingen nach Thüringen

Eine leise Distanz mag auch einfach eine Geschmacksfrage sein. (Luhmann, »Archimedes und wir«, 117)  Da der Tübingen-Workshop streng genommen in den Abschluss der Vorwoche fiel, ist jetzt mal wieder alles durcheinander. Aber des Beitragstitels wegen wollte ich keinen separaten Post machen. So sehr dominiert mich die sprachliche Ästhetik. Tübingen: Thanatosoziologie und Hölderin Wie schon mehrfach angekündigt, führte uns die Einladung zu einem Workshop nach Tübingen. Eine hübsche kleine Stadt, Jena … Mehr

SS23/W02: Pendelei und Liebesbriefe

»Die Autorität der Quelle mit all den erforderlichen sozialstrukturellen Absicherungen (Schichtung, Reputation) wird entbehrlich, ja durch Technik annulliert und ersetzt durch die Unbekanntheit der Quelle.« (Luhmann, GdG, S. 309) Es war eine kurze Woche: Dienstagfrüh nach Jena für Emotionsgeschichte, affektiver Kapitalismus, eine Vorab-Sitzung von „Religion und Sozialismus“ und Geschlecht und Eigentum. Den Donnerstag verpasse ich, um die wirklich unfassbar lange Fahrt nach Tübingen mit einer Übernachtung in Nürnberg zu „verkürzen“. … Mehr

SS23/W01: (Wohn)eigentum, Gefühle und eine emotionale Hausaufgabe

Von wegen Sommersemester … das Wetter spricht eher für einen Herbst, und Jena begrüßte mich mit frostigen Temperaturen. Im Lauf der Woche kam aber die Sonne immer öfter raus. Es steht ja ohnehin nun wieder eifriges Studieren auf dem Plan, da kann einem das Wetter egal sein. Und für die erste Vorlesungswoche (soviel nur als Tagebuchnotiz ohne Relevanz für andere) hatte ich eh wieder eine Übergangsunterkunft im Zentrum, da war … Mehr

Die letzte Ferienwoche: Fertige Arbeiten, neue Lektüren und das Programm fürs SS 2023

Am Montag war großer Streiktag, siehe Beitragsbild. In Röthenbach sah ich allerdings einige Streikbrecher, die ihre Busse trotzdem nach Stein bewegten. Das wollte ich an dieser Stelle petzen. Hausarbeiten Nebenher zwei Hausarbeiten zu schreiben ist gar nicht so einfach. Zwar arbeite ich nur 28 Stunden für meinen Arbeitgeber und bin in der Stundenverteilung recht flexibel, aber trotzdem ist das eine Herausforderung – nach einem Arbeitstag bin ich meistens zu erschöpft, … Mehr

Die Semesterferien gehen zu Ende

Was passiert so gegen Ende der Semesterferien? Ich habe Peter Fuchs‘ Vorlesung zur Liebe gelesen („Liebe, Sex und solche Sachen: Zur Konstruktion moderner Intimsysteme“). Eine spannende Lektüre und auch als eher wenig voraussetzungsreiche, realitätsbezigene Einführung in die Systemtheorie lesbar. Außerdem bemühe ich mich gerade um ein kurzes Interview mit Gary Hill (Autor von „The Strange Sound of Cthulhu“) (Update: ist erschienen!) über eine Neuauflage des Buches und generelle Fragen rund … Mehr

Fünftes „Sonderheft Bibliotheken“ des dpr erschienen

Was lange währt …: Das fünfte Bibliotheks-Sonderheft ist erschienen! Ich bin sehr überrascht, dass wir dieses Projekt trotz Corona, anderen Projekten und sich ändernden Lebensrealitäten tatsächlich seit 2019 alljährlich wieder aufgenommen und geschafft haben. Es geht in diesem fünften Heft u.a. um … Nachhaltigkeit in Bibliotheken: Mit einem How-To, einem ChatGPT-Statement und mehreren Bibliotheksportraits Fachkräftemangel, Personalgewinnung und -entwicklung sind ein Problemfeld, dem wir uns sowohl aus Sicht der Kulturinstitutionen wie … Mehr

Einmalzahlungen (und Exlibris)

In den Semesterferien passiert ja doch erstaunlich viel … zum Beispiel kann man einfach schnell Geld bekommen, wenn man sich (latent masochistisch) mit einem staatlichen Web-Portal herumschlägt. (Leider haben mich die letztes Mal zitierten Illuminaten bezüglich des „get rich quick“ eher enttäuscht.) Entlastung! Als Studierendes steht mir offenbar eine Energie-Entlastungs-Pauschale zu: Ich kriege 200 Euro vom Staat. Ist es nun ein politischer oder ein Bürokratiefehler, dass ich das erhalte, obwohl … Mehr

Prokrastinationen (Semesterferien, zum dritten)

Womit beschäftigt sich einer, der eigentlich Arbeiten schreiben müsste? Ein Handy-Umzug Das alte Mobiltelefon hing auf Android 9 herum und schwächelte bzgl. Geschwindigkeit und Akku merklich. Also musste das alles umgezogen werden … und: Auf ein neues Handy umziehen ist nach wie vor einfach Mist. Einen neuen Rechner einzurichten ist ja schon kompliziert genug: ca. 100 Programme neu installieren (unter Linux wesentlich schöner als unter Windows: einfach apt install [100 … Mehr

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