WS24/W10: Emotionslektüren, Philosophie-Horror und Frohe Weihnachten!

„Ich hab nicht zurückgeschrieben, weil ehrlich, digga, was will die von meinen Eiern.“ (Ein jugendliches Mädchen zu einem anderen, in einer Nürnberger U-Bahn, 2023) Langsam ruckle ich ins Schreiben der MA. Ich merke, dass mir neue Lektüren (s.u.) immer weniger neues Material anspülen, sondern vor allem weitere Beispiele und Belege. Das größte Problem ist momentan die Struktur: Wie anfangen …? Wie enden? Das angemeldete Thema lautet übrigens: „Körper, Sprache, Emotion. … Mehr

True Crime, Erlebnismagazine und Co.: Der Realitätsindex der Unterhaltung

Ich habe bislang fünf mehr oder minder umfangreiche Rückläufe zur True-Crime-Umfrage (die Aussage „Ich mag das nicht!“ nicht mitgerechnet). Daher denke ich, vor einer Ergebnispräsentation muss ich nochmal mit einigen weiteren Leuten reden. Genannt wurden bislang mehrfach „Zeit Verbrechen“, daneben „Mord auf Ex“, „Mordlust“, „Weird Crimes“, „Darknet Diaries“ und „Crime Junkie“. Bislang gibt es vor allem Anhaltspunkte, dass Menschen True-Crime-Formate vor allem zu Unterhaltungszwecken hören (es scheint eine Podcast-Präferenz zu … Mehr

WS24/W09: Warum mögt ihr True Crime? (Plus: Die Gema und der Weihnachtsmarkt)

Die Soziologie hat immer schon gewusst, dass in ihrem Bereich wissenschaftliche Prognosen unmöglich sind. (Luhmann, Klappentext „Die Kontrolle von Intransparenz“) tl; dr: Warum mögt ihr True Crime? Und welche Formate genau? Schreibt es in die Kommentare, oder schreibt mir per Mail/Messenger/Brieftaube. Wieder nicht viel Uni diese Woche — wegen der Großbaustelle zwischen Nürnberg und Bamberg bräuchte ich über 4 Stunden nach Jena, allfällige Verspätungen nicht eingerechnet. Das ist mir tatsächlich … Mehr

WS24/W08: Wie man eine Masterarbeit anmeldet (und dem Bahnstreik trutzt)

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. (Schopenhauer) Am Montag stand wieder ein Test an: Negativ! Das heißt, es kann aus moralischer Perspektive wieder losgehen. Aber spielt auch die Kraft mit …? Insgesamt war dieses Covid zwar weniger unangenehm als die Erkrankung der ersten Semesterwoche, aber das heißt ja nicht, dass man sich nicht danach noch schonen sollte. Long Covid und so. Kontingenzen, Krankheiten, Kalamitäten Das führte zu … Mehr

WS24/W07: Konsumpflicht, Falschgeld und Covid

Da die Macht von den verschwendenden (= verausgabenden, Anm. DS) Klassen ausgeübt wird, ist, damit diese Vorrangigkeit erhalten bleibt, das Elend von jeder gesellschaftlichen Tätigkeit ausgeschlossen worden, und die Elenden haben keine andere Möglichkeit, in den Kreis der Macht zurückzukehren, als die revolutionäre Vernichtung der Klassen, die sie besitzen, das heißt: eine blutige und grenzenlose Verausgabung. (Bataille, „Die Aufhebung der Ökonomie“, S. 16, H. v. DS) Letzte Woche war ausgesprochen … Mehr

WS24/W06: Streik.

Dieser Beitrag entfällt aus Solidarität, denn die Uni-Angehörigen (warn-) streiken. (Ob man so viel merkt, wenn kurz- und mittelfristig keine Soziologie und Philosophie betrieben wird, sei mal dahingestellt.) Da es nichts mit dem Uni-Kontext zu tun hat, sei an dieser Stelle trotzdem auf das neue Bibliotheksheft des dpr verwiesen. Besonders schön natürlich „Die Streikleitung“. Update: Uniklinikum streikt auch Bilder bei der OTZ Bericht mit Hintergründen im Akrützel. („Mit einer offiziellen … Mehr

WS24/W05: Bluesky, Luhmann und Fußball als Ritual

Verstehen ist praktisch immer ein Mißverstehen ohne Verstehen des Miß. (Luhmann, Realität der Massenmedien, S. 118) Ich habe mir Bluesky mal angesehen. Auf den ersten Blick wie Twitter, auf den zweiten auch, aber durch die relative Exklusivität (aktuell nur auf „invite“) ganz angenehm. Wenn ich die Masterarbeit prokrastinieren will, verbringe ich dort ggf. ein wenig Zeit. Eine interessante Kritik kommt von Mareike König, die Anfang der 10er Jahre Twitter in … Mehr

WS24/W04: Chagall, Apoldas Museumsshop, ein Sprach-Referat und MA-Formalia

Danke, ich habe auch ohne Freud immer gut geschlafen. (Chagall auf den Vorschlag, den Surrealisten beizutreten) Ich hatte ja meinen total subjektiven Eindruck schon geschildert, dass der Jenaer Wohnungsmarkt dieses Semester etwas weniger verheerend ist als vor einem Jahr. Wenn man dem Akrützel folgt, gilt das aber nicht. Der Artikel ist ganz interessant. Ein Student sagt darin, dass er 80 Bewerbungen und 36 Besichtigungen hatte; ich hatte damals (!) ja … Mehr

WS24/W03: Halloween, Allerheiligen und allerlei Grusliges

Wir wissen, daß die ökologischen Probleme, die unsere Gesellschaft verursacht, rasant zunehmen. Wir könnten wissen, daß wir für die hier nötigen Umstellungen weder eine Instanz haben (und daß wir sie nicht ertragen würden, wenn wir sie hätten) noch eine Vorstellung von Rationalität, die uns in den hier vordringlichen Fragen des Verhaltens unter Risiko und Unsicherheit leiten könnte. Wir setzen statt dessen auf Ethik, und es kommt dann schon gar nicht … Mehr

WS24/W02: Fußball, Videospiele und Sprache

Wir sind in gewissem Sinne von Bedeutung eingekreist durch die Worte, die wir wechseln, all die Zeichen, die wir gebrauchen, […] und nicht zuletzt durch das innere Selbstgespräch, das wir fast ohne Unterbrechung mit uns selbst oder mit abwesenden anderen führen. (Charles Taylor, „Negative Freiheit?“) Nun geht das Semester also wieder los, krankheitsbedingt etwas verspätet. Und damit auch das Pendeln. Wie zu Beginn jedes Schuljahres und jedes Studienjahres frage ich … Mehr

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen