Wie man (keine) KI-Kunst macht

Triviale These: „Das Internet“ (oder was wir landläufig darunter verstehen) wandelt sich immer mehr vom Hypertext-Web zum visuellen Plattform-Medium. Also aus dem WWW und der E-Mail werden Instagram und TikTok. (Der Erfolg von Podcasts ist dann als Audio-Ergänzung zu verstehen.) Da scheint es nur logisch, dass sich immer mehr erweitert, wie und womit die visuellen Inhalte produziert werden. Ein neues Produktionsmittel sind Algorithmen, die aus Text-Prompts Bilder generieren – vermutlich … Mehr

Thüringen entdecken (1): Gera und Erfurt

Traumhafter Spätsommer bis in den November? Ja, bitte! Und wozu hat man ein Sabbatical, wenn man dann nicht auch mal das neue Bundesland erkundet. Dabei orientiere ich mich erstmal an der Thüringer Städtekette, die von Eisenach über Gotha, Erfurt, Weimar und Jena nach Gera führt. Ich starte nun also im Osten (Gera) und springe über Weimar nach Westen (Erfurt). Die Fahrten sind natürlich im Studierendenausweis enthalten! Sehr komfortabel. [Disclaimer: Der … Mehr

Die zweite Woche: Zoom, Subversion und Seminare

„Autoren werden zu Klassikern, wenn feststeht, daß das, was sie geschrieben haben, unmöglich stimmen kann: denn dann muß man einen anderen Grund finden, sich mit ihnen zu beschäftigen, und der kann nur sein: daß andere sich mit ihnen beschäftigen.“ Niklas Luhmann, WidF…, S. 6 Die zweite Woche neigt sich dem Ende zu, incl. einer Zugfahrt, einem Blockseminar und Tutorien. [Alle Artikel zum Thema Sabbatical finden sich hier.] Veranstaltungen Das Programm umfasste … Mehr

Musen, Moiren und Museen

Mein Sabbatical dient ja nicht nur dem Universitätsstudium, sondern auch der Erbauung und Unterhaltung. Hier ein paar Eindrücke. [Alle Artikel zum Thema Sabbatical finden sich hier.] Johannisfriedhof Einen Besuch wert ist in Jena (wie auch in Nürnberg) der Johannisfriedhof. U.a. liegt hier die Autorin und Saloniere Johanna Schopenhauer, Mutter Arthur Schopenhauers. Ich bin restauratorisch nicht sehr bewandert, aber mir scheint, als könnte die Grabplatte mal eine Politur brauchen. Stadtmuseum „Göhre“ Leider … Mehr

Die erste Vorlesungswoche

Hurra! Mein erstes Semester hat begonnen! Ich überlege, ob ich Rückblicke auf einzelne Abschnitte – einen wöchentlichen Rückblick will ich nicht versprechen – entsprechend gliedere und quasi ein loses „Template“ erstelle. Versuchen wir das mal, es dient ja auch meiner eigenen Nachbereitung. [Alle Artikel zum Thema Sabbatical finden sich hier.] Veranstaltungen Diese Woche gab es eine einführende Vorlesung zur Ethik (Philosophie); eine Einführungsveranstaltung der Vorlesungsreihe zur Gesellschaftstheorie (GT); ein Seminar über … Mehr

Ankunft in Jena: Die ersten Tage

Die Zugfahrt mit dem ICE war angenehmer als mit dem RE im Juni und September: wenig los, WLAN, weitgehend „funktionierendes“ Ruheabteil. Und nur 1:20 bis Erfurt. Dafür muss man dann einen Umstieg in Kauf nehmen, da Jena leider nicht mehr auf einer der vielbefahrenen Strecken liegt. Nachdem das aber sogar noch Geld spart (wie berichtet), lohnt es sich. Erstes Opfer des Umzugs: der treue, alte Riesenkoffer, der nun ein Mal … Mehr

LaTeX 2022

2007 habe ich meine Facharbeit mit MS Word geschrieben. Das war ein so grauenhaftes Erlebnis, dass ich danach für den Studienstart auf LaTeX umgestiegen bin. Bereut habe ich das nie. Und nachdem ich nun wieder studiere, habe ich mich nach zehn Jahren auch wieder auf die Suche nach einem passenden Workflow begeben. Wie immer dient dieser Artikel vor allem meiner eigenen Gedächtniserweiterung, falls ich das mal erneut einrichten muss. Aber … Mehr

Weird Harmonies (4): Literatur und Anhänge

After (1) the declaration of indescribability, and (2) the description, comes (3) the unvisualisable. For all their detail, […] Lovecraft’s descriptions do not allow the reader to synthesize the […] adjectives into a mental image. Mark Fisher: The Weird and the Eerie, 2016 Wir haben in den vorhergehenden Teilen einige Mythos-Musik-Geschichten näher betrachtet: „The Music of Erich Zann“ im ersten und „The Music of the Stars“ sowie „Mud“ im zweiten … Mehr

Weird Harmonies (3): Eine Typologie übernatürlicher Musik im Cthulhu-Mythos

They danced insanely to the high, thin whining Of a cracked flute clutched in a monstrous paw, Whence flow the aimless waves whose chance combining Gives each frail cosmos its eternal law. H.P. Lovecraft: Fungi From Yuggoth (1929/30) In den vergangenen beiden Artikeln haben wir drei Stories analysiert: Lovecrafts „The Music of Erich Zann“ (Teil 1), Duane Rimels „Music of the Stars“ und Brian McNaughtons „Mud“ (beide in Teil 2). … Mehr

Weird Harmonies (2): „Music of the Stars“ und „Mud“

A wave of cold horror swept me as the awful melody and counter-melody rose to a higher pitch. The instrument quivered and screamed as with agony. Duane Rimel: Music of the Stars Im ersten Teil dieser Artikelreihe zur Rolle übernatürlicher Musik im Cthulhu-Mythos haben wir uns „The Music of Erich Zann“ näher angeguckt. Bevor wir uns der Frage nähern, wie Mythos-Musik „funktioniert“, sammeln wir noch ein wenig Material aus Primärquellen. … Mehr

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