SS23/W11: Arbeitsbücher, Ortsnamen und eine kurze Gefühls-Umfrage

Solange man die Soziologie nicht zurate zieht, neigt man dazu, Attributionsambivalenzen für das Ergebnis von Gefühlslagen zu halten. (Dirk Baecker, „Wozu Gefühle“) Diese Woche ist sehr voll. Und das, obwohl es Sommer ist und aufs Ende des Semesters zugeht. Ja, mei … Immerhin gibt es dann einige Prokrastinationsmöglichkeiten, um den ganzen Prüfungsvorbereitungen und -arbeiten aus dem Weg zu gehen. Arbeitsbuch Im Zuge meiner Recherche zu den Briefen sichte ich auch … Mehr

SS23/W10: Dresden, Happiness und Verdinglichung

„Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.“ (Nietzsche, Götzen-Dämmerung) Diese Woche ist viel passiert, u.a. gibt es endlich das Interview mit Gary Hill. Außerdem habe ich mich diesmal entschlossen, das Wochenendgeschehen (trotz Uni-Bezug) auf die jetzige Folgewoche zu verlagern. Das folgt keiner besonderen Logik (höchstens der, wartenden Kollegys vor dem Wochenende etwas zu lesen zu bieten). Dresden Erste Station (also nach dem Hotel): das Kunsthaus Dresden. Dort gibt … Mehr

SS23/W09: Naturschutz in Zwätzen

Mittwochabend und noch kein Blogthema in Sicht? Die Rettung bringen wie so oft die Hügel. Naturschutz in Zwätzen Ein Spaziergang durch die Hügel hinterm Haus, also irgendwie durchs „Himmelreich“ (auch wenn ich der Namensgebung nicht auf die Spur komme), führte mich an einigen Transparenten vorbei: Rettet den Wald. Soweit nichts Neues. An einer Stelle wurde die Umzäunung auch schon durchbrochen: Aus dem Briefkasten fischte ich dann einen hilfreichen Erklärtext dazu: … Mehr

SS23/W08: Deutschlandticket (again), Fanta und Vertragstheorie

Aus [Sicht des Studierendenwerks-Abteilungsleiters] müsse klar sein, dass es auch in der Mensa nicht gesund ist, jeden Tag Pommes zu essen. (Akrützel) Der Heimaturlaub war schön und entspannend. Endlich hatte ich mal Gelegenheit, „Abgrundtief“ zu spielen, wurde aber schon in der dritten Runde zum Verräter. (Spoiler: Die Menschen sind einfach auf halber Strecke nach Boston verhungert und wir Hybriden haben gewonnen.) Das Wetter trug das seine zum Urlaubsgelingen bei, denn … Mehr

Briefe Digitalisieren

Nachdem ich die alten Familienbriefe von 1953/54 ganz gerne digital verfügbar hätte, muss ich mich an den Scanner setzen. Die erste Frage ist: Wie bereite ich das auf, sodass ich es auch softwaregestützt auswerten kann? Und daran anschließend: Welche Software will ich überhaupt verwenden? Das Folgende ist dabei eher als Notiz für mich bzw. methodischer Überblick für meine Hausarbeit zu verstehen – nicht als Tutorial oder Anleitung, auch wenn ich … Mehr

SS23/W07: Erbschaften, Briefe und Lizenzen

Was ich sehe als Verantwortung, ist zunächst einmal das handwerklich Saubere. Das heißt: nur Bücher zu zitieren, die man selber gelesen hat, und klar und genau zu denken, soweit man das fertigbringt. (Luhmann, Archimedes und wir, 115) Ein Heimaturlaub ist schön und unterhaltsam, weil man hier immer jemanden besuchen, etwas aufräumen oder einfach in alten Sachen wühlen kann. (Sowas führt dann zu glücklichen Zufällen wie dem Fund alter Briefwechsel.) Oder … Mehr

SS23/W06: Schule, Geschlecht, Verhütung und Vermögen

Was die Thulb nicht hat, das kann man prima rippen/was die Thulb nicht führt, das findet sich auf LibGen (anonymer Poet des 21. Jhds.) Zwei fun facts über die schule: a) schola kommt vom Begriff für Freizeit, σχολή. b) Es heißt bei Seneca nicht „Non scholae, sed vitae discimus“ sondern „Non vitae, sed scholae discimus“, also: Wir lernen für die Schule, nichts fürs Leben. q.e.d. Allerdings: Wenn man das weiß, … Mehr

SS23/W05: Deutschlandticket, Merseburg und Sozialwahl

„Sex is engaging in the first rounds. What sustains interest in the long run is political power.“ — Jiang Qing (Ehefrau Mao Zedongs) Es stellt sich die Frage, wie man eine Woche bemisst, die in einem Sa/So-Blockseminar endet. Also: wann man den dazugehörigen Blogartikel veröffentlicht. Ich habe mich dann aber doch dafür entschieden, bis Sonntag zu warten – when in doubt, just stick to the calendar. Das Resultat: Bei Veröffentlichung … Mehr

Was ist eigentlich Religion? Die Ergebnisse

„Religion: Tochter der Hoffnung und der Furcht, welche der Unwissenheit die Natur der Unbegreiflichkeit erklärt.“ ―Ambrose Bierce, „Des Teufels Wörterbuch“. Letzte Woche hatte ich euch gefragt, was Religion ist bzw. was ihr darunter versteht. Das passierte u.a. in Vorbereitung des Seminars „Religion und Sozialismus“, für das ich zusammen mit einer Kommilitonin zwei Kommilitoninen Religionsbegriffe und -definitionen recherchieren sollte. Klar ist von Anfang an, dass es auf die Frage, was denn nun Religion … Mehr

SS23/W04: Ein Käfer, ein Brief – und was ist eigentlich Religion?

„Im Erziehungssystem muß die Kontingenzformel Lernziele vorgeben – sei es in der Form eines an Inhalte gebundenen Bildungskanons, sei es in der Form des Lernens von Lernfähigkeit; und dabei muß ausgeschlossen werden oder ungenannt bleiben, daß man in der Schule auch anderes lernt, zum Beispiel Gewöhnung an Stumpfsinn oder: daß es im Leben mehr auf Täuschung als auf Fleiß ankommt.“ (Luhmann, Die Religion der Gesellschaft. H.v. DS.) Übers Wochenende blieb … Mehr

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